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Zur Aufführungsgeschichte der "Vampir-Oper"







Die Uraufführung fand am 29. März 1828 im Sächsischen Hoftheater Leipzig statt und machte Marschner mit einem Schlage berühmt. Im selben Jahr wurde die Oper unter der Leitung des Komponisten in Hannover gespielt. Unter den zahlreichen Aufführungen zu seinen Lebzeiten ist eine besonders erwähnenswert: 1833 studierte Wagner als Kapellmeister den "Vampir" in Würzburg ein; 1852 distanzierte er sich von dem Werk wegen der "Ekelhaftigkeit des Sujets", deren Ensembles ihm nunmehr "dumm und geschmacklos" vorkamen, und betonte, wie "himmelweit" sich seine Opern von "diesem sogenannten 'deutschen' Genre unterschieden.

Überraschend spät erreichte das Werk einige deutsche Hoftheater: Wien 1884, Berlin 1890, Stuttgart 1891.

Das um die Jahrhundertwende deutlich nachlassende Interesse belebte sich erst wieder dank der Initiative Hans Pfitzners, der den "Vampir" in nationaler Bewunderung als deutsche romantische "Volksoper" für sich vereinnahmte und durch eine Bearbeitung dem Repertoire auf Dauer erhalten wollte.
Pfitzners Bearbeitung wurde mit ihm als Dirigent und Regisseur erstmals 1924 in Stuttgart aufgeführt; es folgten Berlin 1927, München 1934 und Leipzig 1943.

In den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg war das Werk auf keinem Spielplan zu finden. Erst in jüngster Zeit gibt es wieder zaghafte Annäherungsversuche: drastisch-persiflierend (Opernstudio Nürnberg 1978), psychologisierend verfremdend (Bielefeld 1980, nach dem Original) und ironisch-spielerisch (Gärtnerplatztheater München 1987) nach der Bearbeitung Pfitzners.










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