Aus Göttern - Göttinnen:
"Große [dreigestaltige] Göttin"
Das vorgeschichtliche Europa kannte keine männlichen Götter. Die "Große Göttin" allein wurde als unsterblich, unveränderlich und allmächtig betrachtet. Zunehmender Mond, Vollmond und abnehmender Mond erinnern an die Lebensabschnitte der "Matriarchin": Mädchen, Nymphe (mannbare Frau) und altes Weib. Der Jahreslauf der Sonne erinnert in ähnlicher Weise an den Anstieg und Abfall ihrer Kräfte: Frühling das Mädchen, Sommer die Nymphe und Winter das Alte Weib. Später konnte sie noch als eine andere Triade erkannt werden: das Mädchen der oberen Luft, die Nymphe der Erde und des Meeres und das Alte Weib der Unterwelt. Die mystischen Analogien führten zur Heiligkeit der Zahl 3.
| - oberster Herrscher der griechischen Götter. Er war vorallem Gott des Himmels und des Wetters (seine beiden Brüder: Poseidon - Gott des Meeres, und Hades - Gott der Unterwelt; die Drei teilten sich das Universum). Zeus Taten sind in zahllosen Mythologien beschrieben, in der antiken Tragödie kommt er allerdings als "oberster Gott" niemals vor. Zeus war es, der es veranlaßte, daß Sisyphos für den Verrat "göttlicher Geheimnisse" bestraft werden sollte. | ![]() |
| - Gott des Krieges, einziger Sohn von Zeus und Hera. Es wird berichtet, daß er nur an Kampf und Blutvergießen Vergnügen fand. Nur einmal wurde er besiegt und in einem Krug gefangen gehalten, doch von Hermes wieder befreit. Ares mußte im Auftrag von Zeus Thanatos (den Tod) befreien, den Sisyphos gefangen hielt. | ![]() |
| - Gottheit zweier Flüsse gleichen Namens, Vater von Äghina, die Zeus auf die Insel Oione entführt hatte. Sisyphos verriet Zeus an Asopos um den Preis der heute noch in Korinth existierenden Quelle Peirene. | ![]() |
| - Gott der Kaufleute, Diebe und Boten, Sohn des Zeus, Künstler. Er erfand unter anderem das Würfelspiel und gemeinsam mit den Schicksalsgöttinnen das Alphabet, die Tonleiter usw. Einmal gab sich Hermes, in Windeln eingewickelt, als Ares aus, um an Heras Brust nuckeln zu dürfen. Zeus aber auch Hades machten ihn zu ihrem Boten. Hermes gelang es, Sisyphos in die Unterwelt zu bringen, weil er ihm charakterlich ähnlich war. |
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| - Sohn des Aiolos. Er gründete die Stadt Korinth und bevölkerte sie mit Menschen, die aus Pilzen entsprungen waren. Seine Schlauheit und Geschicklichkeit waren sprichwörtlich. Genau wie Hermes war auch er ein "Meisterdieb". In der Unterwelt mußte er für seine Taten büßen: der Stein des Sisyphos. | ![]() |
"...denn ein Göttertisch ist die Erde, und zitternd von schöpferischen neuen Worten und Götter-Würfen..."
[Friedrich Nietzsche]
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Sisyphos -
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Karlbauer -
Darsteller -
Aufführungen